Zehn Gründe, einen Co-Working Platz zu mieten

Co-Worker arbeiten und vernetzen sich in speziellen Co-Working Spaces.
Selbstständige und Freiberufler arbeiten und vernetzen sich in geeigneten Co-Working Spaces.

Co-Working Spaces. Ein Begriff, der in den letzten zehn Jahren vervielfacht auf sämtlichen Plattformen zu finden ist. Ein Raum, der die Arbeitsumgebung der Zukunft bildet und die Arbeitswelt modernisiert, beinahe revolutioniert.

Und dennoch sind Co-Working Spaces noch immer nicht jedem geläufig. Deshalb kommen hier die zehn Gründe für eine sofortige Anmeldung in einem Space.

1. Zeitlich unbefristet

Bisherige Büroarbeitsplätze sind festgelegte Plätze, die über einem längeren Zeitraum angemietet werden und auch an nicht genutzten Tagen oder gar Wochen automatisch bezahlt werden. Wer jedoch nur ein paar Tage pro Woche eine Unterkunft benötigt, ist in einem Co-Working Space genau richtig. Hier gibt es neben Monats-, auch Tages- und Wochentarife, die ohne lange Kündigungsfristen abbuchbar sind.

2. Günstig

Die Preise für Co-Working Spaces richten sich nach dem gebuchten Tarif und variieren dementsprechend. Man bezahlt demnach ausschließlich die genutzte Zeit und tatsächliche Anwesenheit. Benötigt man beispielsweise nur drei Tage pro Woche einen Platz, zahlt man auch nur drei Mal den Tagestarif. Dadurch spart man Geld und komplizierte Laufzeiten.

3. Flexibel

Mit den flexiblen Tarifen ist die Arbeitszeit äußerst produktiv nutzbar. Die Öffnungszeiten der Co-Working Spaces richten sich oftmals nach der gefragten Arbeitszeit. So sind sie nicht nur von 8-16 Uhr geöffnet, sondern deutlich länger, teilweise bis 21 Uhr. Dadurch können auch morgens noch andere Angelegenheiten erledigt werden, um dann mittags an den Buchhaltungs- oder Programmierarbeiten zu arbeiten. Viele Spaces bieten sogar einen 24-Stunden-Zugang an, sodass auch Nachteulen in geeigneter Arbeitsatmosphäre konzentriert an ihren Projekten schaffen können.

4. Ein Preis für alles

Bei der Anmietung eines Büroarbeitsplatzes sind in der Regel oft auch versteckte Kosten enthalten, da neben dem Betrag für Tisch und Stuhl noch etwaige Nebenkosten, wie Strom, Wasser, Heizung, Internet etc. zu bezahlen sind. Bei Co-Working Spaces ist dies nicht der Fall. Jeder Tarif enthält alle auftretenden Nebenkosten für den genutzten Arbeitsplatz. Also ein Preis für alles.

5. Privatsphäre

Co-Working Spaces sind der ideale Ort, um unkompliziert und ohne äußere Einflüsse in der jeweiligen Selbstständigkeit tätig zu sein. Die Arbeitsplätze sind oft mit Sichtschutzflächen versehen, die die benötigte Privatsphäre zu den anderen Co-Workern würdigt. Zudem werden die Spaces mit professionellen Trennwänden ausgestattet, die den Lärm der tippenden Co-Worker etwas eindämmen und die allgemeine Geräuschkulisse aufs Minimum reduzieren.

6. Voll möbliert

Co-Working Spaces werden für den benötigten Arbeitsplatz voll ausgestattet angeboten. Sie orientieren sich an den Bedürfnissen der Selbstständigen, Freelancer oder Freischaffenden und sind demnach perfekt eingerichtet. Ein weiträumiger heller Schreibtisch mit ergonomisch konstruierten und gut gepolsterten Bürostühlen, plus WLAN/LAN-Anschluss für Rund-um-die-Uhr-Recherche sowie -Korrespondenz, mit Ablagemöglichkeiten von Materialien in Regalen oder abschließbaren Containern, in oftmals hellen lichtdurchfluteten Räumen. Inklusive eines Multifunktionsdruckers mit unterschiedlichen Druckmöglichkeiten, dessen Nutzung inklusive Papier je nach Tarif kostenlos ist.

7. Gratis Kaffeespezialitäten

Apropos Kostenlos. Alle Co-Working Spaces beinhalten eine Küche, in der ein professioneller Kaffeeautomat sämtliche Kaffeespezialitäten anbietet, die gratis und so oft wie möglich geordert werden können. Ein Kühlschrank zur Aufbewahrung von Getränken und der mitgebrachten Speisen gehört zur Grundausstattung. Eine Mikrowelle zur Erwärmung des Mittag- oder Abendessens darf ebenfalls nicht fehlen.

8. Professionelle Konferenzräume

Viele Selbstständige benötigen einen Raum, um sich mit Geschäftskunden oder für Konferenzgespräche zurückziehen zu können. Dafür bietet nahezu jeder Co-Working Space eine Möglichkeit. Ausgestattet mit einer Flipchart, einem Whiteboard, Bildschirm und Projektionsmöglichkeiten sowie einem Konferenztelefon bilden sie die Grundlage für eine professionelle Präsentation sowie Konferenz mit Geschäftskunden. Auch für Teamarbeiten im kleinen Kreis sind diese Räumlichkeiten eine ideale Option, um effizient und unkompliziert Projekte abzuschließen.

9. Vernetzung

Das erste, was mit Co-Working Spaces oft in Verbindung gebracht wird, sind Events. Veranstaltungen, bei denen man mit anderen Leuten und demzufolge Branchen aus dem jeweiligen Co-Working Space in Kontakt treten kann. Möglichkeiten zur Vernetzung und Kooperation, um Erfahrungen und Projekte auszutauschen, gibt es genügend. Bei Interesse einfach bei dem jeweiligen Co-Working Space erkundigen.

10. Postadresse

Wem dies noch nicht genug ist und seinen Geschäftssitz ganz auf den Arbeitsplatz im Co-Working Space verlegen will, kann in vielen Spaces eine eigene Postadresse samt Briefkasten hinzubuchen.

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, sollte einige Co-Working-Websites einsehen und vor Ort einen unverbindlichen Termin zum Probearbeiten vereinbaren.

ncl

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2 Antworten

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